Portfolio
Handstand.
Ausgewählte Lehrprojekte und Trainingskonzepte rund um Gleichgewicht, Körperspannung und die schrittweise Entwicklung des freien Handstands.
Ausgewählte Projekte
Drei Schwerpunkte strukturieren die bisherige Arbeit: Grundlagentraining, Progressionsplanung und didaktische Aufbereitung für unterschiedliche Zielgruppen.
Grundlagentraining
Handstand-Fundament: Gelenkvorbereitung und Linienarbeit
Ein strukturiertes Programm, das Handgelenke, Schultern und Körpermitte systematisch auf die Belastung des Handstands vorbereitet. Ohne diese Basis bleibt Gleichgewicht instabil.
Progressionsplanung
Vom Wandhandstand zum freien Stand - ein 16-Wochen-Konzept
Dieses Konzept beschreibt, wie Anfänger innerhalb von 16 Wochen von wandgestützten Übungen zu ersten freien Sekunden gelangen können - mit klaren Meilensteinen pro Phase.
Didaktik
Lehrsprache und Korrekturtechniken im Handstandtraining
Wie man Korrekturen präzise formuliert und wann taktiles Feedback sinnvoller ist als verbale Anweisung - ein methodischer Leitfaden für Trainer und Lernende.
Wie Lernprozesse im Handstand tatsächlich funktionieren
Der Handstand ist kein Kraftproblem - er ist ein Koordinationsproblem. Wer das versteht, trainiert anders: weniger Wiederholungen, mehr Aufmerksamkeit pro Versuch.
Gleichgewicht entsteht nicht durch Muskelkraft allein, sondern durch fein abgestimmte Rückkopplungsschleifen zwischen Wahrnehmung und Reaktion. Das lässt sich üben - aber nicht erzwingen.
Wahrnehmung schulen
Bevor Technik korrigiert wird, muss der Lernende spüren können, was im Körper passiert. Propriozeptive Übungen bilden die Grundlage.
Fehler auswerten
Jeder Sturz enthält Information. Systematische Fehleranalyse - nach Richtung, Zeitpunkt und Körpersegment - beschleunigt den Lernprozess messbar.
Pausen einplanen
Motorisches Lernen findet zwischen den Einheiten statt. Kurze, fokussierte Trainingsblöcke mit ausreichend Erholung sind effektiver als lange Dauerübungen.